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Landeskogs Pläne während dem Lockout

Landeskogs Pläne während dem LockoutGroßes Rätselraten herrscht momentan um den neuen Kapitän der Avs, Gabriel Landeskog.

Großes Rätselraten herrscht momentan um den neuen Kapitän der Avs, Gabriel Landeskog. Während vor ein paar Tagen erste Gerüchte aufgetreten sind, dass Landeskog ein ernstzunehmendes Angebot aus Norwegen bei Rosenborg hat, haben sich in den letzten 48 Stunden weitere Möglichkeiten für den jungen Schweden ergeben. Alles in allem hat auch Landeskog zu diesem Thema schon selbst Stellung bezogen. In einem Interview mit "The Fourth Period" hat er gesagt, dass er selbst bisher noch zu keinem europäischen Team selbst Kontakt hatte. Dies bestätigt auch die Vermutungen von Eurolanche bisher, dass der Schwede momentan keine Eile bezüglich Lockout-Pläne hat. Nichtsdestotrotz könnte er sehr wohl demnächst in Europa landen, wenn sich der Lockout noch weiter ohne Ergebnisse dahinzieht.

Trotz der klaren Ansagen von Landeskog in dem Interview ist jedenfalls gestern in den schwedischen Medien ein weiteres Gerücht um unseren Kapitän veröffentlicht worden. Laut diese Medium hat Landeskog den großen Wunsch, dass er während den Lockout in Schweden und somit in seiner Heimat spielt, was wiederum eher gegen Rosenborg und Norwegen spricht. Konkert soll es da vor allem Kontakte zu dem schwedischen Hockey Club Djurgardens geben. Djurgardens spielt momentan in der zweiten schwedischen Liga, was solch einen Transfer möglich machen würde, da sich in Schweden ja nur die Erst-Liga-Teams verpflichten, NHL-Spieler nur unter schwersten Bedingungen zu verpflichten. So besagt die Abmachung, dass ein NHL-Spieler, der von einem schwedischen Erst-Liga-Team verpflichtet wird, die ganze Saison in Schweden verbleiben muss. Dies ist jedoch sehr riskant für die Spieler, da der Lockout ja jederzeit zu Ende sein könnte und die Spieler dann für die ganze Saison über trotzdem in Europa bleiben müssten. Insofern dürfte der Tipp mit der zweiten schwedischen Liga auch gut aufgehen. Immerhin hat Anze Kopitar von den L.A. Kings bereits einen Vertrag mit einem Team der zweiten schwedischen Liga unterzeichnet, was eben aufgrund dieser strengen Bedingungen der ersten Liga resultiert hat.

Alles in allem wird man jedoch vermutlich noch ein bisschen zuwarten müssen, bevor Klarheit über die Zukunft von Landeskog in dieser Saison herrscht. Schließlich hat er in dem Interview selbst klar gemacht, dass er keine Eile hat und noch mit keinem Team aus Europa persönlichen Kontakt hatte. Insofern wird es da vermutlich noch ein paar Tage bzw. Wochen dauern. Sollten aber die nächsten Verhandlungen zwischen der NHLPA und der NHL wiederum sang- und klanglos scheitern, ohne nur eine kleine Annäherung zu erzielen, so könnte Landeskog seine Meinung bald ändern und die ersten Teams in Europa kontaktieren. Sei es nun Trondheim in Norwegen, Djurgardens in Schweden oder vielleicht sogar ein gar anderes Team. Eins ist jeden Falls klar und wurde von Landeskog's Spieleragent klar festgehalten: in der AHL wird Landeskog während dem Lockout 100% nicht spielen.


Norbert Gruber, Austria, norbert@eurolanche.com
20/09/2012 - 16:21