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Avs freuen sich auf kürzere Reisen

Avs freuen sich auf kürzere ReisenDie große Free Agent Hektik hat sich bereits gelegt, der ruhige Sommer ist in der NHL bereits angebrochen.

Zwar sind noch viele hochwertige Free Agents am Markt, jedoch ist trotzdem irgendwie momentan in den Spielerverpflichtungen die Luft draussen. Für die Avs ist dabei die Ruhe vor allem jedenfalls zu genießen, da man ja bereits bekannt gegeben hat, dass man keine weiteren Spieler mehr verpflichten wird. Insofern braucht man also bei den Free Agents wie Jaromir Jagr, Tim Thomas und sonstigen Spieler keine Hoffnung mehr aus Sicht der Avs haben.

Spannend bleibt es jedoch trotzdem noch für die Fans in Denver, wobei diese Spannung wohl leider eher negativer Natur ist. So steht immer noch nicht fest, wo der langjährige Avs-Spieler Milan Hejduk hinwechseln wird. Unabhängig davon freuen sich jedoch die momentan Teammitglieder in Denver bereits auf die neue Saison, auch wenn diese noch ganz weit weg ist. Der Grund ist dabei jedoch dieses mal nicht nur die Freude am Hockey. Der Grund liegt dabei auch darin, dass man ab nächster Saison mit weniger Jetlag und Reisestrapazen zu kämpfen hat.

So gibt es in der NHL ab kommender Saison eine neue Conference- und Divisions-Einteilung. Während die letzten Jahre die Avs besonders häufig auf die West-Küste (Vancouver) bzw. ins kalte Kanada mussten (Calgary, Edmonton), stehen nun eher Reisen Richtung Osten in den USA an. Die Flugzeiten sind dabei ein Vorteil, der viel größere Vorteil ist jedoch, dass man bei Auswärts-Spielen auf die Rückflüge Richtung Westen aufgrund der Zeitdifferenzen Zeit bei der Heimreise gewinnt. Statt das man nun also nach einem Spiel gegen Vancouver erst um 2 Uhr nach in Denver am Flughafen landet und dann nach 5 Stunden Schlaf wieder trainineren muss, kommt man nun bereits um Mitternacht aus St. Louis oder Chicago aufgrund der Zeitdifferenz wieder heim. Und zwei Stunden mehr Schlaf über rund 20 Auswärtsspiele in der eigenen Conference pro Saison zählt dann schon einiges.

Insofern kann man also ab nächster Saison auf wohl eher ausgeruhte Spieler in Denver hoffen, was sich hoffentlich auch ab nächster Saison in mehr Siegen widerspiegelt.


Norbert Gruber, Austria, norbert@eurolanche.com
16/07/2013 - 18:00