Guenin's langer Weg

Der Trainer der Avs, Patrick Roy, hat nach dem Spiel gegen die Pittsburgh Penguins – das man mit 1-0 gewinnen konnte – dem Verteidiger gesagt, dass es für ihn Zeit ist, sich ein zu Hause in Denver zu suchen. Das bedeutet letztendlich für ihn, dass sich seine vielen Jahren in der American Hockey League bezahlt gemacht haben, und er es endlich nach so vielen Jahren in die NHL geschafft hat.
Er hat zwar schon insgesamt 32 Saisonspiele in der NHL gespielt, er konnte sich jedoch über all die Jahre nie wirklich im Hauptteam durchsetzen und musste nach ein paar Verletzungsaushilfs-Einsätzen immer wieder zurück in die AHL. Doch nun, nach dem Spiel gegen die Penguins, kam endlich die Bestätigung, dass er es endlich ins Hauptteam geschafft hat, und dass wohl endgültig.
Seine Leistungen bisher in dieser Saison rechtfertigen diesen Schritt auch zur Gänze. Guenin hat bis dato eine hervorragende Saison gespielt. Und das, obwohl er schon 30 Jahre alt ist und bei weitem nicht mehr zu den jüngsten Eisen zählt. Bisher war er jedenfalls immer nur gewohnt, in Hotels zu schlafen, weil man einfach wusste, dass er nach ein paar Spielen wieder zurück in die AHL muss. Doch jetzt kann er beginnen, eine Wohnung oder ein Haus in Denver zu suchen.
Guenin wurde erst vergangenen Sommer ins Team geholt. Er war Free Agent und hat von den Avs einen Zwei-Wege-Vertrag in der Höhe vo 600.000 Dollar unterzeichnet, sofern er es in die NHL schafft. Wenn er in die AHL zurück muss, verkürzt sich der Gehalt auf 175.000 Dollar.
Am Ende des Trainings war der Kampf mit den anderen Verteidigern - Matt Hunwick und Tyson Barrie - sehr intensiv. Doch letztendlich konnte sich Guenin durchsetzen. Seine Einsätze sind insbesondere beim Penalty Killing hervorragend und genau dort sind die Avs in dieser Saison auch um einiges besser als noch im Vorjahr.
Norbert Gruber, Austria, norbert@eurolanche.com
24/10/2013 - 18:00