Avs verlieren zu Hause mit 4-1

Leider ähnelt nun das Bild von gestern wieder mal stark jenem der letzten Saison. Und genau das was jetzt kommt, habe ich auch letzte Saison schon geschrieben. Es war auch genau letztes Jahr nach einer Niederlage gegen die Phoenix Coyotes. Nicht, dass ich das Team aus Arizona gering schätze. Coach Dave Tippett macht einen hervorragenden Job in Phoenix und sie haben auch einiges an Talent in der Wüste. Aber trotzdem: die Coyotes sind ein Team ohne klaren Top-Star, lediglich Shane Doan könnte man als solch einen bezeichnen, obwohl Topstar schon wieder etwas viel wäre. Aber trotzdem hat man es wieder mal so wie letzte Saison nicht geschafft, gegen ein Team wie Phoenix vor heimischem Publikum zu gewinnen.
Genau solche Teams wie Phoenix, die genau so wie Colorado um die Plätze 5 bis 13 in der Western Conference mitspielen, muss man eben zumindest zu Hause schlagen, um in die Playoffs zu kommen. Oder wird es leicht einfacher gegen Teams wie Detroit oder Vancouver zu gewinnen? Wohl eher weniger. Aber wenn man eben nicht schon die direkten Konkurrenten, die auf einer Ebene mit Colorado stehen, zu Hause schlagen kann, dann wird es vermutlich in dieser Saison jedoch wieder düster was die Playoff Aussichten anbelangt.
Nun kann man natürlich berechtigt sagen, die Avs sind noch mit einer 7-5-0 Statistik ganz gut dabei und wieso auch diese ganze Schwarzmalerei. Das stimmt schon, noch sitzt man gut im Rennen. Aber wenn mal solche Niederlagen gegen direkte Konkurrenten wie gestern Nacht gegen Phoenix häufiger werden, dann wird man sich vermutlich bald zu den Flames und den Blue Jackets gesellen. Es müssen einfach solche Teams wie die Coyotes, Flames, Ducks, Blues usw. geschlagen werden, zumindest wenn man zu Hause spielt. Ansonsten wird es wieder eher nichts mit den Playoffs. Insofern hoffen wir, dass dieses Jahr rechtzeitig ein Wachrütteln kommt, ansonsten können die Spieler im Februar oder März bereits wieder den Sommerurlaub planen.
Norbert Gruber, Austria, norbert@eurolanche.com
03/11/2011 - 13:45