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Das Resüme der ersten 10 Spiele

Das Resüme der ersten 10 SpieleDie ersten zehn Spiele der Avs sind in den Büchern, und Zeit, ein erstes kurzes Resüme in der Saison zu ziehen.

Mit insgesamt zehn Spielen hat man ja auch immerhin schon ein Achtel in der Saison wieder hinter sich gebracht. Und man muss sagen, es gab schon mal erfreulichere Zeiten als Avs-Fan. Es ist natürlich noch viel zu Früh, schon auf den Panik-Knopf zu drücken, immerhin folgen ja noch weitere 72 Spiele, bis die Playoffs beginnen und es verbleibt somit noch genug Zeit, um den Kurs endlich in die richtige Richtung zu drehen. Nichtsdestotrotz wird es jetzt aber schön langsam Zeit, dass das junge Team wieder zu sich findet und endlich wieder beginnt, mal Spiele auch am laufenden Band zu gewinnen.

Die Krux an der momentanen Spielweise der Avs ist, dass sie ja eigentlich grundsätzlich nicht schlecht spielen und auch das Spielgeschehen häufig dominieren. Das Problem liegt jedoch weniger darin, dass sie nicht mithalten können, sondern dass sie momentan einfach zu viele große Chancen den Gegner überlassen und eigentlich wie früher auch immer fast in allen Spielen mehr Schüsse aufs eigene Tor kassieren als selbst schießen. Natürlich ist die Anzahl der Schüsse nicht der allerwichtigste Indikator, um darüber zu entscheiden, ob jemand gut spielt oder nicht. Immerhin zählt ja auch die Qualität der Schüsse und der Chancen.

Nimmt man das ganze jedoch über zehn Spiele hinweg und man wird eigentlich in fast jeden dieser zehn Spiele bei der Anzahl der Schüsse dominiert, führt das über die lange Sicht trotzdem dazu, dass man eher die Spiele verliert anstatt zu gewinnen. Und genau das hat auch der Trainer Patrick Roy auch so zuletzt in einem Interview festgehalten. Er ist genau so grundsätzlich mit der Spielart der meisten seiner Spieler zufrieden, allerdings fehlen noch die zwingenden Chancen auf der eigenen Seite, die man dem Gegner leider blindlings und viel zu häufig überlässt.

Heut steht das nächste Spiel am Programm und es wird Zeit, dass da endlich ein Umdenken im Team stattfindet. Zum Glück findet das Spiel zu Hause statt. Für Roy ist diese Situation trotz Tabellensituation aber auch teilweise positiv zu sehen, da es für ihn dazu gehört, dass junge Spieler auch in einer Situation dazulernen, wie sie damit umgehen müssen. Nur mit solchen Erfahrungen besteht man längerfristig auch in den Playoffs.


Norbert Gruber, Austria, norbert@eurolanche.com
31/10/2014 - 00:30