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Zurück zum Ursprung zahlt sich aus

Zurück zum Ursprung zahlt sich ausStück für Stück verbessert sich das Team laut Trainer Patrick Roy in jenen Bereichen, die zu so zahlreichen Niederlagen geführt haben.

Die Avs sind zwar nach wie vor Letzter in der Central Division, wenn man jedoch die letzten zehn Spiele mit den ersten zehn Spielen dieser Saison vergleicht, zeigt der Trend im Team und bei den Leistungen eindeutig aufwärts. So konnten die Avs insgesamt drei der letzten vier Spiele gewinnen, lediglich gegen die Washington Capitals hat man verloren. Besonders auffallend ist dabei die durchschnittliche Anzahl an  Schüssen aufs eigene Tor, die sich erheblich auf ca. 34 pro Spiel zuletzt reduziert hat. Damit ist man nach wie vor am drittschlechtesten in der gesamten NHL, aber es hat sich doch massiv verbessert, da man zeitweise ja sogar. Ca. 38 Schüsse pro Spiel aufs Tor bekommen hat.

Der Grund für diese positive Entwicklung liegt für Trainer Roy darin, dass das Team nun im Schnitt einen höheren Spielanteil mit mehr Puckbesitz vorweisen kann, wodurch der Gegner zu weniger Schüssen aufs Tor kommt. Am Beginn der Saison gab es Phasen, wo man über ein Minute im eigenen Drittel vor dem eigenen Tor verbracht hat, bevor man den Puck wieder bekommen hat. In den letzten Spielen hat sich das auf maximal 30 Sekunden reduziert.

Der große Umschwung für Coach Roy kam dabei im Spiel gegen die New York Rangers, wo er sein Taktik und seinen Spielweise für das Team etwas umgestellt hat. Dort hat er seinen Stürmern klar gemacht, dass der Spielstil und die Strategie wieder einfacher werden müssen, um erfolgreich zu sein, was das Team dann auch beherzigt hat. Die Tore müssen nicht immer wunderschön herausgespielt werden, es müssen auch viele Tore durch Abpraller und Stolpern erzielt werden, nur so kann man auch knappe Spiele häufiger gewinnen.

Mittlerweile steht zum Glück auch schon fest, dass der Verletzte Alex Tanguay wieder zurück von der Verletztenliste ist und auch schon wieder gegen die Coyotes spielen konnte. Ein großes Fragezeichen bleibt jedoch trotz ansteigender Leistungskurze nach wie vor die Torwart-Position, wo alle Tormänner bisher eher inkonsistent gespielt haben und der große Rückhalt wie in der vergangenen Saison noch nicht ganz da ist. Dazu muss erstmal der Einser-Tormann Semyon Varlamov wieder von seiner Verletzung zurückkommen.


Norbert Gruber, Austria, norbert@eurolanche.com
27/11/2014 - 02:00