NHL baut Liga-System um

Das Meeting der Manager der 30 NHL-Teams hat gestern einen Beschluss über die künftige Ausgestaltung der Liga gefasst. Aufgrund der Winnipeg-Situation und der Beschwerden von Detroit, Dallas und Minnesota wegen den Zeitdifferenzen wird das alte System mit Eastern und Wester Confernce mit jeweils drei Division aufgelöst und es werden vier neue Conferences ohne Division gebildet.
Die vier neuen Conferences sehen wie folgt aus:
Conference 1: Anaheim, Calgary, Colorado, Edmonton, Los Angeles, Phoenix, San Jose, Vancouver
Conference 2: Chicago, Columbus, Dallas, Detroit, Minnesota, Nashville, St. Louis, Winnipeg
Conference 3: Boston, Buffalo, Florida, Montreal, Ottawa, Tampa Bay, Toronto
Conference 4: Carolina, New Jersey, NY Islanders, NY Rangers, Philadelphia, Pittsburgh, Washington
Die Avs sind somit mit der ehemaligen Pacific Division vereint, wobei Dallas in den Osten gewandert ist. Etwas eigenartig ist die Aufteilung der ehemaligen Southeast Division. Während Carolina und Washington zu den New Yorker Teams vorrücken, gelangen die am südlichsten gelegenen Teams des Ostens gegen die am nördlichsten gelegenen Teams im Osten. So dürften sich wieder mal die Teams rund um New York bei dem Meeting durchgesetzt haben.
In den jeweiligen Conferences steigen dann die jeweils vier besten Teams in die Playoffs auf. Als nächstes spielt der beste der Conference gegen den viertbesten und der zweitbeste gegen den drittbesten, bis dann jeweils ein Sieger pro Conference feststeht. Diese fixieren dann in eínem Halbfinale und einem Stanley Cup Finale den Sieger.
Für die Avs ändert sich somit ein bisschen was für die nächste Saison. Der Modus an sich stößt momentan auf nicht all zu große Gegenliebe bei den Fans. Nur die werden nicht gefragt, sondern die Manager.
Norbert Gruber, Austria, norbert@eurolanche.com
06/12/2011 - 12:49