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Avs starten Auswärts-Serie

Avs starten Auswärts-SerieEs dürften noch harte Zeiten für das Team um die Avs bis zum ersten Advent werden.

Nicht nur, dass man in dieser Saison noch immer nicht zwei Spiele hintereinander gewinnen konnte, man steht mittlerweile abgeschlagen an letzter Stelle in der gesamten Western Conference und hat schon acht Punkte Rückstand auf den Vorletzten der eigenen Division, den Chicago Blackhawks. Misst man den Rückstand zum Divisions-Ersten, den Dallas Stars, so liegt man gar schon 15 Punkte dahinter und braucht somit mindestens 8 Spiele zum Aufholen. Ganz schön beachtlich, wenn man bedenkt, dass erst 14 Spiele gespielt wurden.

Alles in allem also ein enttäuschender Saisonstart mit nur vier Siegen aus insgesamt 14 Spielen. Und wenn man bedenkt, dass vielleicht nun endlich bessere Zeiten anstehen könnten, dem wird wohl bezüglich Optimismus eher bang ums Herz, wenn man bedenkt, dass nun die Avs auf ihren längsten Auswärts-Trip in dieser Saison aufbrechen. So spielen die Avs gleich die nächsten sieben Spiele allesamt auswärts. Und wie meistens bei solch langen Auswärts-Trips, geht es dabei eine längere Zeit an die Ostküste, so wie auch dieses mal. Als nächstes warten nun Spiele gegen die Philadelphia Flyers, Boston Bruins, Montreal Canadiens, Toronto Maple Leafs, Pittsburgh Penguins und den Washington Capitals auf die Avs, bevor es dann kurz vor der Heimkehr auch noch auwärts gegen die Winnipeg Jets ran geht.

Die Avs kehren dann am 24. November nach ihrem Spiel in Winnipeg wieder nach Hause zurück um dann tags darauf am 25. November ihr nächstes Heimspiel wieder zu bestreiten. Sollten die Avs auf Ihrem Auswärts-Trip nicht halbwegs eine ausgeglichene Bilanz schaffen, kann die Saison nach einem Viertel für die Avs schon ganz schnell ziemlich düster aussehen, was man aber natürlich nicht hofft. Sollte man aber nicht zumindest drei aus diesen sieben Spielen gewinnen können, wird es mit dem Aufholen dann schon verdammt schwierig.

Um dieses Schreckens-Szenario zu vermeiden, bedarf es jedenfalls einer beachtlichen Leistungssteigerung bei einem Großteil des Teams, allen voran den beiden Stars Matt Duchene und Semyon Varlamov. Diese beiden Spieler zählen jedenfalls zu jenen Kandidaten, auf die man hoch gesetzt hat in dieser Saison und die bis dato aber ihre Leistungen aus den vergangenen Jahren nicht wieder abrufen konnten. Bleibt also nur zu hoffen, dass vielleicht ein bisschen Auswärts-Luft und Team-Building in Hotels den beiden Spielern wieder auf die Sprünge hilft.


Norbert Gruber, Austria, norbert@eurolanche.com
10/11/2015 - 18:00